SWOT:  Stärken-/Schwächen-Analyse

Bestandsaufnahme & Selbsterkenntnis!

Kennen Sie Ihre Stärken und auch Ihre Schwächen?

Machen Sie einen Schritt nach dem anderen! Bevor Sie sich auf den Stellenmarkt stürzen, sollten Sie sich zunächst erst einmal zu mehr Selbsterkenntnis verhelfen. Kennen Sie denn Ihre Stärken und kennen Sie auch Ihre Schwächen? Sie werden sicherlich auf Anhieb einige Punkte aufzählen können, doch sind das auch wirklich die Stärken/Schwächen, mit denen Sie sich selbstbewusst bewerben wollen?

Mit einer gezielten Bestandsaufnahme (SWOT-Analyse) verschaffen Sie sich Klarheit und motivieren sich für die nächsten Schritte. SWOT steht für Strengths (Stärken), Weaknesses (Schwächen), Opportunities (Chancen) und Threats (Gefahren/Risiken). Die SWOT-Analyse entstammt aus dem Umfeld des strategischen Managements und ist eine einfache, aber effektive Methode, ermittelte Stärken/Schwächen mit möglichen Chancen/Risiken zu vergleichen. Sie schaffen es damit, Ihre Stärken/Schwächen zu reflektieren und diese mit möglichen Chancen/Risiken in ein Verhältnis zu setzen.

Nehmen Sie sich ein Blatt Papier und falten es zweimal, so dass Sie das Blatt vierteln. Ordnen Sie jedem Viertel einen Baustein der SWOT-Analyse (siehe Abb. 1) zu.

Beginnen Sie nun die jeweiligen Bereiche mit Inhalten zu hinterlegen:

S T Ä R K E N
Denken Sie an Ihre bisherigen beruflichen Stationen und lassen Sie Ihre fachlichen, persönlichen und sozialen Fähigkeiten auf sich wirken. Erinnern Sie sich an Situationen, in denen Sie erfolgreich waren. Wofür haben Sie ein Lob bekommen, wurde Ihnen auf die Schulter geklopft, wurden Sie gut beurteilt oder sogar ausgezeichnet? Denken Sie aber nicht ausschließlich an Ihre Berufserfahrung, sondern gehen Sie gedanklich auch  Ihr privates Umfeld durch. Schreiben Sie nun Ihre Stärken in das dafür vorgesehene Feld auf.

S C H W Ä C H E N
Gehen Sie hier nach dem gleichen Schemata wie bei der Bestandsaufnahme Ihrer Stärken vor und halten Sie diese ebenfalls in dem dafür vorgesehenen Feld fest.

C H A N C E N
Beziehen Sie nun zusätzlich äußere Einflüsse in Ihre Überlegungen mit ein. Welche Veränderungen wirken mittelbar oder unmittelbar auf Ihre berufliche Perspektive. Was oder auch wer wird Sie auf Ihrem Weg unterstützen, bzw. welche Faktoren werden Ihnen Wind in die Segel verschaffen? Sehen Sie selbst Ihre Eigenmotivation als Chance an, denn ohne die erforderliche Motivation werden Sie Ihr Ziel nie erreichen.

R I S I K E N
Bei der Risikoanalyse gehen Sie analog der Chancenanalyse vor. Berücksichtigen Sie vor allem Ihr privates und soziales Umfeld.

Abb. 1 Wenn Sie mit Ihrer Bestandsaufnahme fertig sind, schauen Sie sich in Ruhe Ihre Aufzeichnungen an. Stellen Sie Ihre Stärken und Schwächen, den Chancen und Risiken gegenüber. Beginnen Sie für sich, verborgene Potenziale zu entdecken und diese für sich zu nutzen.

Beispiel 1: Sie moderieren im Sportverein immer die Fussballturniere und Ihnen macht es Spass vor Leuten zu sprechen und diese zu motivieren. Wie wäre es denn mit einer Tätigkeit als Referent in einem Weiterbildungsinstitut …

Beispiel 2: Sie controllen und analysieren für den Vertrieb täglich die aktuellen Verkaufszahlen. Weil Sie jedoch sehr kreativ sind und sich hervorragend mit der Bildbearbeitung auskennen, würden Sie lieber Verkaufshelfer entwerfen. Bewerben Sie sich doch im Marketing und überzeugen Sie denjenigen von Ihren tatsächlichen Stärken.

Fazit

Sie sehen, Sie werden gewisse Muster erkennen, welche Ihnen wichtige Hinweise für Ihre Zukunftsplanung geben. Nutzen Sie die Chance und machen Sie eine Bestandsaufnahme in Form der SWOT-Analyse. Sie werden begeistert sein, wenn Sie auch bei sich verborgende Potenziale entdecken.

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Vgl. Steinmetz, H., Schupp, U. Erfolgreich bewerben, Düsseldorf,  S. 20 ff.